Nun doch: Regenerativ-Empfänger

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Moderator: Sebi

Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 06.02.2018, 02:54

:D Hi,
nachdem momentan im Forum fast nix läuft, möchte ich etwas mehr oder weniger sinnloses (wie üblich :wink: ) beitragen.
Hierbei ist mir alterhase´s Satz in diesem thread auf/eingefallen:
alterhase hat geschrieben:(...) Nachdem, was ich so bei amateurfunkenden Funkamateuren mitlauschen durfte, wär ein Dummyload oft entschieden besser. :mrgreen: (...)
Wollte mir zunächst selbst einen für max. 10 Watt (aus 20 x 1kΩ, Metallfilmwiderständen á ½ W parallel) zusammenlöten, mache ich auch noch,
möchte aber ein Wattmeter für kleine Sendeleistungen (<< 1W) mit integrieren, bin aber noch nicht ganz sicher ob ich eine
LED-Balkenanzeige mit zwei [LM 3916] nehmen soll, oder nur ein ausgedientes Drehspulinstrument.
Bis dahin macht sich aber mein gekaufter Dummy Load in meinem "Mini-Shack" (siehe Bild) ganz gut:
Dummy Load.jpg
Wäre manchmal wirklich gut, wenn man den so manchem überheblichen, dummes Zeug labernden, sog. Funkamateur dahin stecken könnte,
wo er reingehört. ...natürlich Antennenausgang, was dachtet ihr denn :mrgreen:

Gruß Rüdiger :D
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
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Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 06.02.2018, 06:43

AD8307 Datenblatt klickmich

fig. 41 daraus:
Powermeter AD8307.JPG


Wirf da mal eine Pupille rein.
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon frank_w » 11.02.2018, 05:52

Danke alterhase.

Gruß Frank
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QRP-Wattmeter

Beitragvon Woody » 20.02.2018, 23:02

Hi :D
habe mir mal das Datenblatt des [AD8307] in mehr oder weniger Ruhe angeschaut.
Im Wesentlichen gefällt er mir sehr gut. Ein kleines Problemchen gibt´s aber:
Er kann erst ab 10MHz aufwärts, sofern ich das richtig verstanden habe. Damit
würde der ISM-Kurzwellenbereich von 6.765 - 6.759 MHz für mich ausfallen, und
ausgerechnet hier wollte ich ein paar Experimente machen. Grund: Beim Bau eines
Senderchens mit VXO wäre es ein Leichtes später einen Quarz für das 40m-Band
einzusetzen... QRP :wink:
Aber da ich ja sowieso nur experimentieren möchte, hätte ich für mich noch
13,553 - 13,567 MHz in der Kurzwelle und 26,957 - 27,283 im CB-Funk Bereich
(=11m) am oberen Rand der Kurzwelle, UHF und VHF interessieren mich ohnehin nicht.
Wer interessiert ist: Auf den ISM-Bändern darf man zwar mehr oder weniger legal
senden, leider aber nicht mit Selbstbaugeräten. Wer erwischt wird, dem drohen
drakonische Strafen. Andererseits: Die Jagd auf Babyphones im CB-Bereich
ist eher unwahrscheinlich.
Hier die Wikipedia-Informationen zu den "ISM-Bändern".
Da ich als nicht zu vernichtender Anhänger des CB-Funks gelten dürfte, liegt es nahe
auf diesen Frequenzen mit Sender-Experimenten zu arbeiten.
Ich rate aber Jedem davon ab, die im Netz verbreiteten, z.T. auch noch schlecht konstruierten
Sender auszuprobieren, weil sie fast alle im "UKW"-Bereich arbeiten. Finger weg!!!
Ein genervter Nachbar reicht und ihr habt eine Klage am Hals, denn die Bundesnetzagentur
ist hier -zu recht- gnadenlos!
Zurück zu meinem "Problem". Ich habe hier eine schöne Alternative gefunden. Das Teil
arbeitet zwar im 2m-Band (um die 144 MHz), aber ich denke mal, dass sich der Schwingkreis
auch für meine Bedürfnisse anpassen lässt, ich denke da an umschaltbare Frequenzbereiche
mit Fest-Induktivitäten, meine neuen Lieblings-Bauteile :D .
Muss ich mal Herrn Thomson ( :wink: ) fragen was ich dann noch an "pF´s" benötige :wink:
Könnte damit Kleinstleistungen messen, wenn auch nicht genau, ist aber auch nicht zwingend
notwendig, da ich eigentlich nur ungefähre Werte unterhalb 250 mW Sendeleistung erfassen
möchte.
Da die Bauteile bei Chef (wie früher) nicht mehr zu bekommen sind :( , muss ich erst mal
sehen, wo ich sie einigermaßen günstig bekomme und dann noch zusammenfriemeln.
Na ja, wird schon noch genug Schlechtwetterwochenenden geben... :wink:

Gruß Rüdiger
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Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 21.02.2018, 06:51

War ja nur ein Vorschlag. :wink:
Datenblatt hat geschrieben:...Low Cost, DC to 500 MHz, 92 dB...
...Complete multistage logarithmic amplifier
92 dB dynamic range: −75 dBm to +17 dBm to −90 dBm
using matching network
Single supply of 2.7 V minimum at 7.5 mA typical
DC to 500 MHz operation, ±1 dB linearity ...
...Signal level determination down to 20 Hz...

Von wo hast du die 10MHz?

Edit:
...ich denke da an umschaltbare Frequenzbereiche
mit Fest-Induktivitäten, meine neuen Lieblings-Bauteile...
Schau dir genau die Datenblätter an, was das Frequenzverhalten der Güte, Induktivität und Eigenresonanz betrifft. ...die neuen "besten Freunde" verblassen oft recht rasch. :shock:

zB.: klickmich
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Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon Woody » 24.02.2018, 05:08

:D Hi,
war ja auch ein guter Vorschlag!
alterhase hat geschrieben:(...) Von wo hast du die 10MHz? (...)
Na aus dem Datenblatt: Tabelle 2, unter "Lower Usable Frequency" (Nachtrag: Sorry! da steht 10 Hz nicht 10 MHZ :oops: !). Mea culpa...
alterhase hat geschrieben:(...)Schau dir genau die Datenblätter an, was das Frequenzverhalten der Güte, Induktivität und Eigenresonanz betrifft. ...die neuen "besten Freunde" verblassen oft recht rasch (...)
Auch hier gebe ich Dir recht, zumindest was die Güte (Q-Faktor) betrifft, hier ist wohl (fast)jede handgewickelte Spule angeblich besser...
Was Du jetzt aber mit Induktivität und Eigenresonanz sagen willst, ist mir nicht so ganz klar, denn beides ist ja direkt voneinander abhängig,
je höher meine Induktivität ist, desto niedriger die Resonanzfrequenz. Oder gibt es bei Spulen -denn mehr sind Festinduktivitäten auch nicht-
noch einen weiteren mir bisher unbekannten Parameter die Frequenz betreffend (so eine Art Blindfrequenz :wink: )?
Wie auch immer, in meinem kleinen "Regen" funktionieren sie ganz gut! Und für alles was an den "RX" kommt (Preselektor, Antennenverstärker)
dürften sie für meine (Hobby) Zwecke ausreichen. Beim Sender ("TX") sieht das natürlich schon allein leistungsmäßig ganz anders aus.
Aber meine Freundin mag eher einen Ring als Ringkerne :mrgreen:

Gruß Rüdiger
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Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon alterhase » 24.02.2018, 06:44

Es wird halt auf das verwendete Kernmaterial ankommen.

Hier Induktivitätsverlauf (Parameter Nenninduktivität) aus dem Datenblatt:
Ind_vs_frequ.JPG
Ind_vs_frequ.JPG (24.77 KiB) 508-mal betrachtet

so könnte ich mir durchaus auch vorstellen, dass ein Bauteil auch mehrere Eigenresonanzfrequenzen aufweist.
So wie ein Auto, das bei mehreren Drehzahlbereichen unterschiedlich zu scheppern beginnt. :mrgreen:

Für deinen "Regen" haben die Konstrukteure sicherlich Resonanzkreistaugliche Induktivitäten ausgesucht.

Einen Einblick über die verschiedenen Kernmaterialien kannst du dir bei Amidon verschaffen.

Und was das Sättigungsverhalten betrifft ? ...ist wieder ein anderes Kapitel. :shock:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Nun doch: Regenerativ-Empfänger

Beitragvon frank_w » 25.02.2018, 09:03

Hallo Rüdiger,

wenn du Bauelemente brauchst stelle mir mal eine Liste zusammen, dann schaue ich mal wie ich dir helfen kann.

Gruß Frank DL9FW
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