Schaltungen selbst entwickeln?

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Moderator: dussel07

Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon finn » 28.03.2011, 06:23

genug kluggeschissen jeder macht mal fehler, nur einer weiß wie man schlechte laune verbreitet ;)
finn
 

Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Woody » 28.03.2011, 12:19

finn hat geschrieben:genug kluggeschissen jeder macht mal fehler, nur einer weiß wie man schlechte laune verbreitet ;)

Wer? :lol: Es kann nur einen geben... :roll: Pace... (ital.)
Ansonsten:
hws hat geschrieben:...Hast du mal was Falsches behauptet, "war es nicht so gemeint sondern genau das Gegenteil"...

...Jawoll, genau so ist es!!! Wenn ich Sch...sse laber und den Fehler erkannt habe, ziehe ich mein Gelaber zurück und korrigiere den Fehler, u.U. bis hin
zum Gegenteil. Solltest´ Du auch mal ausprobieren :lol: ! ...macht locker... :wink:
...ich hab´ einen Fehler bei ´nem Fehler gemacht... booaah! Das wirft natürlich die Elektronikwelt um Jahrhunderte zurück... :lol:

Gruss Rüdiger :D
Warum wohl werden Teleskope auf der Suche nach "intelligentem Leben" von der Erde weg ausgerichtet ;) ??
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Woody » 28.03.2011, 13:56

...Aber zurück zum Thema!

Das Chef keine DMM´s (DVM´s?) vertreibt ist einsichtig! Nichtsdestotrotz (ich bestehe nicht darauf!) könnte man evtl.
so ein "Starterkit" anbieten, ausgerichtet auf 9V Betriebsspannung. also z.B.: Lötzeugs, Punkt-, Streifen- oder Punkt-Streifen-
Raster-Platinen (sind meine Lieblingsplatinen, weil man hier fast 1:1 die Schaltungen vom "Brotbrett" übernehmen kann).
Dazu noch 10 NPN´s (548 o.ä.), 5 PNP´s (558 o.ä.), je fünf grüne und rote LED´s, einen Satz Widerstände der
E24-Normreihe (10x470, 10x1k, 10x10k, 10x100k 10x1M reichen erst mal ), gängige und häufig benötigte C´s, evtl. noch
einen LDR, einen oder zwei Mikrotaster, 5 Dioden (1N4148 o.ä.) , evtl. noch ein Mic. und einen 0,5W Lautsprecher.
Kommt kaum auf 20,- €...
Ist nur ein Vorschlag! Mit sowas Ähnlichem habe ich vor ein paar Jahren auch wieder angefangen. Im Zusammenhang
mit Chef´s Grundlagen-/Buateile-Lehrgänge käme das vielleicht ganz gut an. DMM müsste man dann halt doch bei "C..." o.ä.
bestellen/kaufen, gibt´s schon sehr preisgünstig und reicht für den ersten Anfang.

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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Tim Sasdrich » 28.03.2011, 15:40

Ich denke vor allem die richtige Menge ist schwer. Manche Leute arbeiten gut, denen reicht das, andre machen vielleicht erst mal 5 Transistoren kaputt bis sie merken, dass der an der BE-Strecke keine 9V möchte oder dass ein PNP kein NPN ist.
Wieder andere möchten lieber SMD-Teile.

Eine bessere Idee wären denke ich mal Sortimente. Z.B. E3-Reihe von 10Ω bis 4,7 MΩ, je 10 Widerstände. Evtl. von den auf der Elektronikerseite häufig verwendeten Widerständen etwas mehr.

Bei den Kondensatoren könnte man es ähnlich machen.

Dann noch von allen Standard LED´s im matten Gehäuse (rot, orange, gelb, grün, blau, weiß, warmweiß) je. 5 Stück - extra Sortimente je Durchmesser.

Die Frage ist nur, ob es sich für den Chef lohnt. Z.B. wenn man je 100 Widerstände möchte und sich 10 Sortimente bestellt, weiß Chef ja nicht, ob er sie zusammen schmeißen darf (was in dem Fall ja kein Problem wäre), oder ob z.B. eine Schule für jeden der 10 Schüler der Technik-Gruppe ein Sortiment möchte.

Ich habe mir alle Teile einzeln beim Chef bestellt. Und zwar in den Stückzahlen, die ich wollte. So schwer war das auch nicht.

Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, wenn man sehen könnte, was andere Leute angefragt haben. Evtl. findet man ja dort einen Artikel, den man auch möchte und mit Glück gibt es Mengenrabatt, wodurch es für alle etwas günstiger wird.
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Chef » 28.03.2011, 15:59

Was die Zusammenstellung von Sets angeht, werde ich mir da noch einmla intensiver Gedanken machen. Wird dann wahrscheinlich sowas werden wie 10 Widerstände je E3-Wert. Da Sets, passend zu meiner Seite schon recht umfangreich oder schwierig wären.

Sinnvoller wäre es meiner Meinung nach, wenn man sehen könnte, was andere Leute angefragt haben. Evtl. findet man ja dort einen Artikel, den man auch möchte und mit Glück gibt es Mengenrabatt, wodurch es für alle etwas günstiger wird.


Hatte ich eigentlich geplant. Nur das es oft so spezielle Teile sind, dass es schwierig wird. Wenn dann z.B. Mengenrabatt greifen würde, müsste ich sämtliche Bestellungen neu berechnen. Aufträge ändern etc. Bei speziellen Bauteilen kann ich oft wirklich nur geringe Stückzahlen besorgen. Und leider kann ich von den Kunden nicht erwarten, dass jeder brav nachfragt, ob ich noch weitere Teile besorgen kann.

Chef :D
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Tim Sasdrich » 28.03.2011, 16:53

Dann musst du den Mengenrabatt eben selbst kassieren. Das macht doch nichts, das merkt doch keiner.
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon sudden » 29.03.2011, 18:56

So ein Widerstand und Kondensatorsortiment wäre schon was tolles!
Die beim großen C haben solche auch im Sortiment und ich muss sagen bis auf den Preis sind die perfekt. Man möchte garnicht glauben wie lange 10*1MOhm auskommt :D
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon alterhase » 29.03.2011, 19:05

sudden hat geschrieben:So ein Widerstand und Kondensatorsortiment wäre schon was tolles!
Die beim großen C haben solche auch im Sortiment und ich muss sagen bis auf den Preis sind die perfekt. Man möchte garnicht glauben wie lange 10*1MOhm auskommt :D


Schau einmal zu Kessler Elektronik da gibts auch Sortimente. Da hab ich mich vor Jahren eingedeckt. Aber die sind glaubich unsortiert.

Besser du bestellst beim Chef paarmal die Speisekarte rauf und runter 5x E12 + 10 x E6 + 20 x E 3 Werte Ist glaubich der richtige Mix :wink:
Löten verbindet ...manchmals. :mrgreen:
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Woody » 30.03.2011, 15:10

Auch prima!

Ich hab´ natürlich erst mal nur daran gedacht, wie es bei mir war, als ich wieder eingestiegen bin. Hauptsache genug Zeugs
zum kaputt machen :lol: Auf einen PNP/NPN rauf oder runter kommt´s dann nicht an. Bis ich anfangs den AMV auf einem
Steckboard (Brotbrett) erfolgreich zusammen hatte, hat mich das Ganze je zwei T´s und LED´s gekostet. Hat mir zwar
gestunken :wink: , aber Ersatz war gleich da! Anders als bei diesen Lernbaukästen: da ist nur die Bauteilmenge drin, die
für eine maximale Schaltung (Beispiel: AMV: 2 T´s zwei LED´s... pitsch und "game over".... und weniger sensibles Gedöns) benötigt wird.
Keine LED mehr oder ein Transistor weniger? Hmm... :roll: Neue kaufen! Watt nuh?
Ich sach´: Den ganzen Krempel für Anfänger redundant machen: Ein T kaputt? ...Macht nix, hab´ noch einen auf Lager!
...über die Dimensionierung (Speisekarte :wink: ) können wir ja (gerne) noch diskutieren :D
Tim hat geschrieben:...Wieder andere möchten lieber SMD-Teile...

@Tim: Du könntest Dich wahrscheinlich an SMD-Teile heranwagen! Ich kann es nicht! Ich denke, dass ein Anfänger das
auch nicht kann! Hab´ mir bei Versuchen mit SMD schon hinreichend die Pfoten verbrutzelt und bin zu keinem zufriedenstellendem
- genau genommen zu keinem - Ergebnis gekommen. Back to the roots... :wink:
Chef hat geschrieben:...Und leider kann ich von den Kunden nicht erwarten, dass jeder brav nachfragt, ob ich noch weitere Teile besorgen kann...

...nicht von allen, von mir schon, brav wie ich bin :lol: !

Gruss Rüdiger :D
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon Tim Sasdrich » 30.03.2011, 17:15

Woody hat geschrieben:
Tim hat geschrieben:...Wieder andere möchten lieber SMD-Teile...
@Tim: Du könntest Dich wahrscheinlich an SMD-Teile heranwagen! Ich kann es nicht! Ich denke, dass ein Anfänger das
auch nicht kann! Hab´ mir bei Versuchen mit SMD schon hinreichend die Pfoten verbrutzelt und bin zu keinem zufriedenstellendem
- genau genommen zu keinem - Ergebnis gekommen. Back to the roots... :wink:
Naja, ich mag SMD auch nicht so, aber Chef hat das SMD-Löten auch beschrieben und es hat bei mir geklappt, ein paar LED´s auf ne Platine zu bringen. Gibt hier im Forum aber glaub auch Leute, bei denen SMD wohl kein so großes Problem zu sein scheint. Und Chef hat die SMD-Teile vermutlich nicht zum Spaß auf Lager.
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Re: Schaltungen selbst entwickeln?

Beitragvon topas » 30.03.2011, 17:36

Wenn es nach mir "altem Sack" ginge, wären SMDs etwas grösser. Weil: das Bohren ist ja auch nervig....
100polige Chips montieren auf eigener Platine ohne Lötstoplack ist ein Problem. Aber SOT14 sollte noch gehen. 8)
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