Magnet Steckverbinder

Wer etwas bestimmtes sucht, kann es hier bekannt geben

Moderator: Tim Sasdrich

Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 09.04.2016, 01:57

So, habe schon lange gesucht, aber nicht wirklich etwas gefunden. Ich brauche eine Verbindung, die sich selbst trennt und verbindet, nur, indem man das Kabel in die Nähe des Anschlusses hält oder am Kabel zieht. Ja, das gibt es fertig zu kaufen. Allerdings habe ich min. 5 Leitungen, die alle nur kleine Signale übertragen (Keine hohen Ströme und auch keine hohen Frequenzen. Was ich fertig fand, hat maximal 4 Leitungen (Micro-USB-Magnet-Kabel) oder ist zu teuer (ca. 80 € pro Steckerpaar, ich brauche zwei davon, Abnahme nur in 25er Stückzahlen möglich. ...). 2 k€ wollte ich nicht dafür ausgeben. Und auch nicht 150 €. Ursprünglich hatte ich mal mit 20 € gerechnet, 50 € wären auch gerade noch ok (für beide zusammen).

Zu den USB-Kabeln: Es gibt welche mit 5 Pins, die sind aber 180° drehbar und somit nicht geeignet. Intern sind sie dann so verdrahtet, dass sie 1xA (Mitte), 2xB (Außen) und 2xC (dazwischen) übertragen. Signal D wird über den Magneten am Gehäuse übertragen. Somit sind es nur 4 Signale, die Übertragen werden. Sollte ich die interne Verbindung aufheben können, bleibt dennoch das Problem, dass sie sich noch 180° gedreht anbringen ließen...
Auch Apples MacBook-Ladeanschlüsse gehen nicht, sie sind ebenso 5-Polig und drehbar.


Wofür das Ganze?
Ich habe einen Freund, der gerne mit mir Ingress spielen will. Dies ist ein GPS-basiertes Smartphonespiel (= Augmented Reality), man muss sich also in der echten Welt bewegen, um sich im Spiel zu bewegen. Laufen kann er, das ist schon mal gut für das Spiel. Aber das Handy kann er nicht halten und auch nicht bedienen, da er keine Arme hat. Nun soll ein Joystick mit ein paar Tasten in die Schuhe eingebaut werden (war seine Idee und sollte möglich sein). Er kann bereits Schuhe selbst an- und ausziehen, daher sollte er die Elektronik auch selbst verbinden und trennen können. Der Joystick kommt aus einer defekten PSP und benötigt Masse und Versorgungsspannung und liefert zwei Analogsignale, die X- und Y-Position. Dazu kommen noch 3 Tasten und zwei "Verbunden" Rückmeldungen. Parallele Übertragung ist hier schlecht möglich, da der Controller nicht mehr genügend freie Eingänge hat und Steckverbinder mit mehr als 4 Leitungen schwer zu finden sind. Die Idee ist nun also, die 3 Tasten und die zwei "Verbunden" Leitungen als Spannungsteiler auszulegen. Ein Widerstandswert bleibt fest und der andere ändert sich, je nach dem, welche Tasten gedrückt sind und welche Schuhe angeschlossen sind.

Die Stecker links und rechts sollen zur Anwenderfreundlichkeit identisch sein. Wenn sie sich auch noch um 180° drehen lassen wäre super, aber wenn sie schon nur 5 getrennte Signale haben und sich durch Kabel hinhalten/am Kabel ziehen verbinden/trennen wäre bereits super. Habt ihr eine Idee, wo ich so etwas günstig bekommen kann? Oder gibt es einfache Bauanleitungen/Basteltipps irgendwo? Mit Pogostick und Magnet müsste es ja irgendwie gehen.

Ansonsten werde ich selbst basteln oder zu einem Bus greifen müssen, dem dann 4 Leitungen ausreichen. I²C oder so.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Pelle » 09.04.2016, 04:55

Moin Tim,
eine fertige Lösung habe ich leider nicht für Dich.Aber wenn Du passende Steckergehäuse findest, könnte man kleine Neodym Magneten implementieren. Diese kleinen Magneten habe ich in großer Anzahl und habe damit z.B. schon schnell lösbare Verbindungen zu Knopfzellen gebaut. Die Magneten haben einen Durchmesser von ca. 4 mm.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon alterhase » 09.04.2016, 07:12

Vielleicht Rosenberger anschreiben Problem schildern. Ich denke es ist für deinen Freund mit Handicap ev. bringts was.
...für zukünftige Großkunden :wink: haben die meist Vertretermuster parat. Suche nach MultiMag.
Sonst seh ich nur den Weg in den Webshop. 8) und 2 Stk. USB-Kabel mit Silikon? / Heißkleber? "halbflexibel" verbinden.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 09.04.2016, 12:24

Die Multimag Serie ist die Serie, die 80€ pro Verbindung kostet, direkt bei ihnen kann man die wohl nicht kaufen. Naja, anschreiben wäre wohl noch eine Idee.

Die Idee, einfach zwei fertige Stecker zu verbinden ist auch gut.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 10.04.2016, 00:51

So, heute mal etwas gebastelt, da meine bestellten Pogopins endlich ankamen. Man kann die Dinger ja immer wieder mal brauchen. Hatte mir das Ergebnis deutlich schlimmer vorgestellt. Natürlich wurde sehr professionell vorgegangen, jeder Arbeitsschritt sauber geplant. Ich nahm eine spezielle Federkontaktstiftaufnahme (hat man ja immer schön herumliegen) und fügte 5 Federkontaktstifte in die Löcher ein. In eine etwas größere Federkontaktsitftpadaufnahme, also das passende Gegenstück dafür, habe ich 10 Pads bestückt. Beide Teile wurden noch mit Magneten versehen und schon war es fertig. Toll, dass es direkt beim ersten Versuch klappte!


Na gut, vielleicht lief es nicht ganz genau so ab und ich habe einfach eine 10-Polige Pfostenbuchse genommen und mit Hilfe eines Hammers die fünf Federkontaktstifte eingebaut. Dann aus einem 14-Pol Wannenstecker die äußeren 4 Pins entfernt, die restlichen 10 deutlich abgesenkt und mit Heißkleber (nachdem Versuche mit Sekundenkleber die Kontaktstifte verklebten und neu angefangen werden musste) Magnete an beiden Teilen befestigt.

Naja, wie auch immer,
es funktioniert! Bei Annäherung verbinden sie sich und halten auch ganz gut. Sogar so gut, dass sich teilweise der Magnet aus dem Heißkleber löst.
Bei den meisten Versuchen gibt es nicht einmal ein Kontaktproblem, lediglich wenn man beim Verbinden sehr schräg arbeitet gibt es Probleme. Aber ansonsten schon sehr gut. Auch eine 180°-Drehung funktioniert, da dann andere Pins getroffen werden. Dafür musste nur die Nase am Die muss ich also nur passend doppelbelegen, dann passt das schon. Bilder habe ich auch gemacht:
Spoiler: show
Stecker.jpg
Stecker+Pogopin.jpg
Annäherung.jpg
Kontakt.jpg
umgekehrter Kontakt.jpg

Für die nächste Version muss ich wohl noch einen besseren Kleber finden. Zudem wäre es wohl besser, die Pins ganz im Wannenstecker zu versenken und Pogopins mit Spitze zu verwenden, so müssen sie nur in die Löcher und verkanten nicht. Eine Verwendung von allen 10 Pins hätte den Vorteil, dass es je ein Signalpaar gibt. Falls also ein Kontakt ausfällt (verkantet, verschmutzt, ...) ist das Signal nicht zwingend weg. Zudem müsste noch ein schönes Gehäuse her. Evtl. könnte man auch anstatt des Wannensteckers und der Pfostenbuchse auch etwas tolles im 3D-Drucker entwerfen...

Aber gut, erstmal Rosenberger anschreiben.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon alterhase » 10.04.2016, 18:52

...Auch eine 180°-Drehung funktioniert, da dann andere Pins getroffen werden. ...
Eine 180° Drehung könnte man durch entsprechende Polung der Magnete verhindern.

...es müsste sogar möglich sein, dass die beiden Kontakthälften nur durch Magnetkraft zueinanderfinden, wenn sie nur entsprechend angenähert werden. Die exakte Position müsste dann durch konische Stecker bzw. Buchsengehäuse sichergestellt werden.

Eventuell hilft ein Luftspalt (Isolierband oä.) zwischen den Magneten gegen zu große Abziehkräfte.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 10.04.2016, 19:42

Klar, die 180° Drehung ließe sich verhindern. Finde es aber sogar besser so, da man immer richtig herum trifft. Anders wäre der Stecker eben kleiner, könnte dann eine 6er Buchsenleiste mit einem 10er Wannenstecker kombinieren. Aber aktuell reicht der Platz noch.

Klar, ein Spalt hilft, aber es soll ja auch heben. Wenn ich dann auf 10 Federkontaktstifte gehe, wird die Kraft zum Lösen weniger werden. Ich brauche nur einen guten Kleber für die Magneten. Evtl. auch einfach je. ein Loch in den Wannenstecker Bohren und es mit Wannenstecker und einem Stück Lochrasterplatine darunter verkleben. Und dann eben 2 Komponenten-Kleber oder so nehmen statt Sekundenkleber oder Heißkleber.

Compound 9 wäre noch ein toller Werkstoff, leitet aber leider Strom, auch wenn nicht sehr gut. Aber ein Isolator ist es nicht.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon alterhase » 11.04.2016, 18:53

Luftspalt war nur ein Tipp, falls Probleme auftreten. Die Haftkraft nimmt mit dem Quadrat der Distanz ab. ...so hat man´s mir zumindest (anno 1970) erzählt, als es um das Klebeblech bei den Relais ging. 8)

C9 interessanter Werkstoff. Wo bekommt man den? Was hältst du von UHU-plus oder Stabilit (Henkel) als Füllmasse? Trafovergussmasse wäre auch was. Vielleicht auch Acryl?


Ich bau noch immer auf die Rosenbergers. :) ...die hab ich diesbezüglich in guter Erinnerung. ...hab von denen bestimmt mehr als genügend BNC Stecker verarbeiten lassen. ...auch Crimpen verbindet. Sag es ihnen. 8)
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 12.04.2016, 10:05

Ja, das mit dem Quadraht der Distanz könnte schon passen.

Compound 9 habe ich von GetDigital bekommen, leider nicht ganz günstig. Aber ich finde es bei Kleinigkeiten einfacher und schneller, damit zu basteln als mit dem 3D-Drucker erst ein Modell erstellen zu müssen und zu warten, bis es gedruckt ist. Überhänge lassen sich oft auch nicht leicht gut drucken, dann braucht man Stützen und muss diese wieder entfernen, usw., zudem habe ich keinen 3D-Drucker. Und es lässt sich wunderbar recyclen. Man kann Löcher hinein bohren und die Späne auch recyclen, allerdings sollte es beim Bohren nicht warm werden, sonst wird es wieder weich und die Löcher sind dann nicht rund. Dann kann man versuchen es wieder zu füllen oder das ganze erneut einschmelzen und wieder neu bauen. An sich jedenfalls ein tolles Material.

Rosenberger habe ich bereits angeschrieben und hoffe auch auf eine gute Antwort.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon dussel07 » 12.04.2016, 17:32

Hi Tim
Frage zu Compound 9 -
ist das wirklich so stabil wie es in den Videos dargestellt wird?
Was für ein Menge sind die 100g bzw. was könnte ich daraus bauen?
Beispielvideo Slyder - bräucht ich dafür 1Kg oder 200Gramm??
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 12.04.2016, 20:36

Habe mir nicht viele Videos angesehen, aber das wie einer auf den Würfel steht dürfte passen. Meine Oma hat seit paar Monaten ein bisschen davon in ihrer elektronischen Schreibmaschine. Dort ist das Plastikteil ausgebrochen, das eine kräftige, dauerhaft unter Zug stehende Feder hielt. Das Plastikteil wurde mit C9 verstärkt, Öse der Feder reingedrückt und nach dem abkühlen eingebaut. Hält bisher super.

Zur Menge: Dichte sind glaub 1,3g/cm³, das Volumen lässt sich also recht leicht ausrechnen. Reicht jedenfalls für viele Kleinigkeiten. Hab aktuell noch nicht sehr viel damit gemacht.

Wenn man hitzebeständig sein will gibt es 2-Komponenten Klebmasse. Allerdings braucht die "ewig" zum aushärten.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon alterhase » 12.04.2016, 21:56

Frage:
Wird das Zeug nur "teigig" oder auch "flüssig" zum zB. "Giessen" geeignet. :?:


48h Aushärtezeit iss nur eine Teilmenge von Ewig 8) ...hab zB. Uhu-Pus im Backofen ausgehärtet. ... muss sagen: so a "Ewigkeit" iss manchmal recht schnell vorbei. :mrgreen:
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 13.04.2016, 16:38

Habe es bisher nur mit kochendem Wasser erhitzt, da wird es wie Knetmasse. Da es Wärme nicht gut leitet kann man es auch anfassen und formen wie Knetmasse. Zum gießen gibt es anderes, allerdings glaube ich sind diese oftmals nicht so leicht recyclebar/von anderem Material trennbar. Da die meisten Dinge die 100°C aushalten, kann man das C9 oftmals wieder gut ablösen. Flüssiges Alu lässt sich gießen, verbrennt dabei aber einiges und möchte man es wieder flüssig, geht noch mehr kaputt.

Etwas ähnlich wie C9 ist noch Heißkleber, an diesem verbrennt man sich gerne die Finger, er bleibt daran kleben, zieht Fäden und ist dann abgekühlt gummiartig. Kann aber (theoretisch) auch wiederverwendet werden. Habe aber Extrem schlechte Erfahrungen mit dem Bosch-Akku-Heißkleber gemacht, den kann ich echt nicht empfehlen. Der von der "Konkurrenz" hat aber wohl die selbe Platine drin, möglicherweise auch nicht besser.

BONDIC härtet angeblich unter UV-Licht aus. Funktioniert so weit an sich, aber er ist bei mir auch unter starkem Schwarzlicht nie komplett ausgehärtet, er war danach immer noch etwas schmierig (die mitgelieferte Lampe war auch nicht besser).

Die folgenden Listen sich nicht vollständig, aber decken zumindest einiges ab:
Nach meinen Erfahrungen kann ich Empfehlen:
  • Sekundenkleber (plus Füllmaterial) für unflexible Verbindungen
  • Pritt Klebestift für Papier auf Papier
  • Silikon für große, bewegliche Stellen
  • Heißkleber für nicht ganz so flexibles
  • C9/Reparaturknetmasse: Material auftragen/direkt etwas daraus basteln
  • Holzkleber für Holz, teilweise ebenso für flexibles.
  • Klebeband um schnell etwas zu befestigen
  • Tapetenkleister für viel Papier auf Papier, Serviettentechnik
  • Löten für Platinen/Bleche
  • Doppelseitiges Klebeband von ALDI in transparent und dunkelgrau, dies ist flexibel und passt sich der Oberfläche besser an
  • Schrauben halten meist auch ganz gut, auch mit Dübel, Mutter, Abstandshalter usw. kombinierbar
  • Magnet auf Metall oder Magnet auf Magnet hält auch gut und lässt sich schnell trennen
  • LEGO zum schnellen und einfachen Gehäusebau, als schnelle Steckverbindung um etwas zu halten aber auch schnell mitzunehmen ohne Magnetfeld

Und das hat bisher bei mir nichts getaugt:
  • UHU Klebestift sowie Flüssigkleber (Hält nicht lange)
  • Bosch Akku-Heißkleber (nach Fall aus 75 cm auf Korkboden ist der Lithium-Akku ausgegast, hätte aber wohl auch eine Stichflamme geben können)
  • Flexibler Sekundenkleber (härtet in der Flasche aus)
  • Vernieten (kompliziert und bekommt man nicht mehr so leicht auf)
  • vernageln (geht auch nicht so leicht auf, hält nicht so gut wie eine Schraube (+ Dübel))
  • Klebeband an der Decke (fällt mit der Zeit doch hinab)

Bisher noch nicht getestet:
  • Sprühkleber aus der Dose
  • 3D-Drucker/3Doodler
  • Epoxidharz
  • verschweißen
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon dussel07 » 13.04.2016, 17:20

Zum Sekundenkleber - da härten alle Varianten irgendwann aus oder man bekommt die Kappe nicht mehr heile runter. Ist sicher ganz gut, was die Klebkraft angeht aber Vorratsflaschen / Fläschchen sind mit Sicherheit beim nächsten Gebrauch nicht mehr zu gebrauchen. Ebenso habe ich die Erfahrung mit Kunstoffkleber aus dem Baumarkt gemacht (der mit Aktivator) - hält bei etlichen Kunststoffen bombenfest aber nach gar nicht so langer Zeit ist er eingetrocknet.
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Re: Magnet Steckverbinder

Beitragvon Tim Sasdrich » 13.04.2016, 17:25

Also mein normaler Sekundenkleber hält ungekühlt seit 5 Jahren Deckel geht gut drauf und gut ab, man sollte den Auslass aber sauber lassen. Sonst ist das Loch zu, aber eine Diode des Typs 4001 hilft hier wunderbar. :wink:
Dass mir die ganze Flache durch und durch komplett aushärtet ist mir aber sonst noch nie passiert. Vor allem könnte man annehmen, der flexible Sekundenkleber sei ausgehärtet noch flexbel, er ist aber hart und die Ränder sind scharfkantig.
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