Lichtorgel mit Mikrofon

Probleme mit bestimmten Schaltungen von meiner Seite?

Moderator: Tim Sasdrich

Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon Der_echte » 05.05.2010, 12:40

Hallo Zusammen

Ich bin ein 18-Jähriger Schüler und habe bis zum Sommer für mich ein Projekt im Bereich der Elektronik. Ich habe mir bis dahin zum Ziel gesetzt, eine Lichtorgel mit Mikrofon zu bauen. Dazu hätte ich noch einige Fragen zu der Schaltung: Link

Und zwar Folgendes: Die LEDs sind ja Standardleuchtioden. Bei maximal 9V und einem Vorwiderstand von 470Ω ergibt sich laut ohmschen Gesetz eine Stromstärke von 19.1 mA, die laut Datenblatt ja völlig in Ordnung ist. Wie Hell sind die LEDs ungefähr? hat jemand ein Bild? kann ich Problemlos stärkere LEDs einbauen und den Vorwiderstand entsprechend verkleinern, oder gibt es da eine Grenze, bei der die Restliche Schaltung beeinflusst wird?

Dann habe ich noch ein Mikrofon zu Hause rumliegen, und zwar ein Sony F-99EX. Ich hatte vor, dazu eine Klinkenbuchse zu verwenden und dann einen Verstärker zu bauen mit dem ich das Mikrofon auf den entsprechenden Pegel anheben kann. Jetzt gibt es auf der Elektronikerseite aber so viele verschiedene Verstärker, so dass ich gar nicht weiss, welchen ich da gefahrlos nehmen kann. Ist es z. B. möglich, den Mini-NF-Verstärker mit der Lichorgel zu kombinieren, und statt dem Speaker an den Mini-NF-Verstärker die Lichtorgel anzuhängen?

Gruss Johannes
Der_echte
 

Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 05.05.2010, 12:49

Hi Hier!

Vorverstätker würde ich mit einem TL081 machen und wenn die Lichtstärke der LEDs nicht ausreicht, drei Treiberstufen mit BD139 nachsetzen.

Am besten, du baust erst das Herzstück = Lichtorgel und danach das Brimborium drumrum :wink:
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon Sebi » 05.05.2010, 13:23

Das ist doch durch die 2 Transistoren eh schon verstärkt.
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 05.05.2010, 13:49

Sebi hat geschrieben:Das ist doch durch die 2 Transistoren eh schon verstärkt.


Welche zwei Transistoren meinst du denn :?:
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon Sebi » 05.05.2010, 13:54

Eigentlich alle.
Aber der zweite ist ja als NOR-Geschaltet. :?:
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 05.05.2010, 13:58

Sebi hat geschrieben:Eigentlich alle.
Aber der zweite ist ja als NOR-Geschaltet. :?:


? Schaltungslink ? vielleicht meinst du was anderes als ich.
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon Sebi » 05.05.2010, 14:02

Ich meine das hier:
http://www.dieelektronikerseite.de/Circ ... torgel.htm
T1 verstärkt das Signal dass von R1 und C1 kommt.
T2 verstärkt und "negiert" :?: den Strom von T1.
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon sider » 05.05.2010, 14:05

"negiert"

die Leds werden ja auch Quasi "falschrum" angeschlossen sie haben alle eine gemeinsame anode und dann die katode an den transi
sider
 

Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 05.05.2010, 14:09

Aha! NOR war vermutlich nur geraten.
Es ist eine negierte Negation. Also eine Schaltstufe.

Trotzdem, - von einem Mikrophon kommt nur eine ganz geringe Spannung 1mV~ wenn es hoch her geht. Das muß geeignet verstärkt werden, wenn man auf standard Verstärkereingänge gehen will oder auf eine Lichtorgel. 100 fach = 40dB ist das Minimum. Besser 60dB = 1.000 fach

Cheeeef Ein Vorverstärker ist gefragt. Tu den Beetle in die Ecke stellen, und verstärke vor. Oder soll ich den Laden alleine schaukeln? :mrgreen:
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 05.05.2010, 14:16

@sebi:
Die Transistorstufen, wenn Emitter an GND ist, haben alle eine Negation. - Invertieren, - Verneinen. 2 Mal hintereinander, - bleibt nur eine Be-Ja-ung. Verstärkung, Bestätigung über :wink:
Aber das ist Logik und nicht Analogtechnik.
Erst muß das kleine Mikrofonsignal <1mV auf brauchbare Werte > 500mV verstärkt werden. 8)
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon sider » 06.05.2010, 13:04

Ich habe den vorverstärker des Klatschalters gebaut rangehängt aber da ist die musik schon ziemlich laut wenn man etwas sehen will
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon Chef » 06.05.2010, 13:09

Du kannst mal ein wenig mit R2 'rumspielen'.

Chef :D
Wenn es die Elektronik nicht gäbe, müsste man sie erfinden.
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 06.05.2010, 15:03

Ich würde es einmal so versuchen:
Mic-Amp TL081.GIF
Mic-Amp TL081.GIF (5.02 KiB) 8197-mal betrachtet


R1 und R2 machen einen Spannungsteiler auf halbe Betriebsspannung und C1 sorgt dafür, dass der Schaltungskoten NF-mäßig niederohmig ist. (- ev. auf 10µF erhöhen.) Dieser Schaltungsknoten ist die NF-Bezugsspannung, deshalb auch der Schirm des Mikrofonkabels an diesem Punkt.

Dein Mikro ist ein dynymisches, - also niederohmig und darum schlage ich eine invertierende Verstärkerstufe mit virtuellem GND vor. Der R3 passt in etwa an die Mikrofonimpedanz an und das Verhältnis von R3 zu R4 ergibt den Verstärkungsfaktor. hier 1:1000 = 60dB. Das sollte locker reichen. Am Ausgang des OP kommt ca. die halbe Versorgungsspannung zu stande (DC-Arbeitspunkt) Deshalb der Auskoppelkondensator C2.

Wenn du eine symmetrische Versorgungsspannung verwenden möchtest, dann kannst du R1, R2, C1 weglassen. Der +Eingang des OP kommt dann auf GND und der Mikrofon-Schirm ebenfalls.
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Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon elektroniker » 06.05.2010, 15:16

Der gute alte OP. Für fast alles zu gebrauchen :wink:
elektroniker
 

Re: Lichtorgel mit Mikrofon

Beitragvon alterhase » 06.05.2010, 15:29

elektroniker hat geschrieben:Der gute alte OP. Für fast alles zu gebrauchen :wink:

Und bestens erklärt. Google einmal nach: "OP-Amps for Everyone" Da gibts ein dickes PDF zum Download 8)
Und da auf Deutsch :wink:
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