Elko-Frage

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Moderator: Tim Sasdrich

Elko-Frage

Beitragvon LX2000-Fan » 11.04.2010, 15:59

Hi
möchte in der nächsten Zeit den Ein-Aus-Taster nachbauen. Nur finde ich bei Pollin keinen Elko mit 1µF und 16 Volt . Es gibt 1µF mit 35V oder 10µF mit 16V. Könnte mir jemand sagen ob ich evtl. einen dieser Elkos verwenden kann und was ich ändern muss??
Danke
LX2000-Fan
 

Re: Elko-Frage

Beitragvon elektroniker » 11.04.2010, 16:05

LX2000-Fan hat geschrieben:Hi
möchte in der nächsten Zeit den Ein-Aus-Taster nachbauen. Nur finde ich bei Pollin keinen Elko mit 1µF und 16 Volt . Es gibt 1µF mit 35V oder 10µF mit 16V. Könnte mir jemand sagen ob ich evtl. einen dieser Elkos verwenden kann und was ich ändern muss??
Danke

Bei 1uF muss es kein Elko sein. MKS von WIMA würde sich z.B auch eignen.
Grundsätzlich ist es kein Problem ein Elko mit höherer Nennspannung zu nehmen, sofern der Preis keine Rolle spielt.
Hat es 2uF à 8V? Wenn du die in Serie schaltest hast du 1uF à 16V.

Edit1: Conrad Bestellnummer: 459964 - 62. 1uF, 63V

gruss Elektroniker
elektroniker
 

Re: Elko-Frage

Beitragvon LX2000-Fan » 11.04.2010, 16:11

Wow das war ja mal eine schnelle Antwort :D
also kann ich einfach den 1µF/35V nehmen?
LX2000-Fan
 

Re: Elko-Frage

Beitragvon Tim Sasdrich » 11.04.2010, 16:30

JA!
"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser." - Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
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Re: Elko-Frage

Beitragvon elektroniker » 11.04.2010, 16:37

Weisst du was die []V bedeuten?
Wenn du einen Kondensator mit Nennspannung 16V auf 32V lädst, dann bricht die Spannung über dem Dielektrikum durch=>KURZSCHLUSS!!
Einfacher gesagt: Du darfst ein Kondensator nur bis an seine maximale Nennspannung aufladen. Würde aber besser paar Volt drunter bleiben um sicher zu gehen.


gruss Elektroniker
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Re: Elko-Frage

Beitragvon andre07 » 11.04.2010, 16:38

ich habe alles gelöscht
andre07
 

Re: Elko-Frage

Beitragvon LX2000-Fan » 11.04.2010, 17:14

OK Danke :)

Leider hab ich noch eine Frage:
Es ist ja egal wieviel Spannung (einmal 5V und einmal 8V) man auf die Schaltung gibt man muss nur den Vorwiderstand der LED ändern oder??
LX2000-Fan
 

Re: Elko-Frage

Beitragvon hws » 11.04.2010, 17:18

elektroniker hat geschrieben:.. Du darfst ein Kondensator nur bis an seine maximale Nennspannung aufladen.
Richtig, und ein 1µF / 35V hat eine Nennspannung von 35V.
Original vorgegeben war 1µF/ 16V. (Vermutlich 5..12V Betriebsspannung, Link war leider nicht angegeben.) Und diese Spannung darfst du problemlos auf einen 35V Kondensator geben.

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Re: Elko-Frage

Beitragvon hws » 11.04.2010, 17:22

LX2000-Fan hat geschrieben:Es ist ja egal wieviel Spannung (einmal 5V und einmal 8V) man auf die Schaltung gibt man muss nur den Vorwiderstand der LED ändern oder??
Ja, ändern! Nimm den LED-Vorwiderstandsrechner.
Was du (aus Faulheit) machen kannst, wenn du mal 5 mal 8V benutzen willst: Für 8V Vorwiderstand berechnen. Wenn du dann nur 5V anlegst, sind die LED's nicht so hell - aber sie gehen nicht kaputt.

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Re: Elko-Frage

Beitragvon LX2000-Fan » 11.04.2010, 18:40

Vielen vielen Dank :wink:
LX2000-Fan
 


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